Gemeinsam. Musik. Machen.

Posaunenchorbefragung 2012 als Download

Meldung vom 27. April 2013 (Posaunenwerk)

Posaunenchorbefragung 2012

Posaunenchöre sind ein evangelisches Markenzeichen. Seit mehr als 150 Jahren gehören sie fest zum kirchlichen Alltag - und noch viel mehr zum Klang der kirchlichen Feste. Schon mit Blick auf ihre lange Geschichte und ihre große Verbreitung muss man sie als Erfolgsmodell bezeichnen: Deutschlandweit zählte die Evangelische Kirche im Jahr 2009 6.300 Posaunenchöre mit etwa 98.000 Mitgliedern. In Norddeutschland gibt es in vier von zehn Kirchengemeinden einen Posaunenchor. Die meisten von ihnen sind auf Kirchenkreis- und Sprengelebene übergemeindlich vernetzt und in landeskirchlichen Werken oder Verbänden organisiert, die ihrerseits im Evangelischen Posaunendienst in Deutschland (EPiD) zusammengeschlossen sind. Posaunenchöre sind damit wohl die größte und stabilste kirchliche Laienbewegung und vielerorts zugleich die traditionsreichste Gemeindegruppe.

Was macht Posaunenchöre eigentlich zum Erfolgsmodell? Was erleben Bläser/innen dort? Und wen erreicht diese Arbeit heute - und wen nicht? Ist sie so offen und inklusiv, wie sich Chorleiterinnen und Chorleiter das wünschen? Wie sieht es mit dem Bläsernachwuchs aus? Und stimmt es, dass hier wichtige Arbeit geleistet wird, um Menschen für Kirche zu begeistern? Zu diesen Fragen verfügen Verantwortliche an der Basis und in den Posaunenwerken über eine Menge Erfahrungswissen; verlässliche Zahlen lagen jedoch bisher nicht vor. Hier will die Studie "Gemeinsam. Musik. Machen." Abhilfe schaffen.

Die Posaunenchorbefragung 2012 ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen und den Posaunenwerken der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Nordkirche.

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