Nachlese: Landesjugendposaunenchor 2012

Spaß an der Musik - Wenig Pausen - Freundschaften

Meldung vom 10. März 2012 (Posaunenwerk)

Und schon wieder ist es vorbei, die Vorfreude war groß, die Planungen liefen schon Wochen vorher an und nach nur einem Wochenende musste sich der Landesjugendposaunenchor, zumindest für ein halbes Jahr, wieder in die Weiten der hannoverschen Landeskirche verteilen.

Landesjugenposaunenchor 2012Freitag war Anreisetag, 24 Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren, die sich durch ein Vorspiel für das Ensemble qualifiziert hatten, trafen sich auf der Burg Wittlage (Bad Essen) zu der ersten der drei Arbeitsphasen im Jahr 2012 des Landesjugendposaunenchores. Viele alte, bekannte Gesichter, auf die sich im Vorfeld schon gefreut wurde, waren wieder dabei, aber auch viele neue, die sich hoffentlich schnell bei uns wohl gefühlt haben. Lange Plaudereien mussten jedoch auf den späten Abend und die Nacht verschoben werden, denn die Zeit war knapp, musste doch am Sonntagabend ein einstündiges Konzertprogramm mit durchaus anspruchsvoller Blechblasliteratur aufführungsreif sein.

In über 15 Stunden intensiver Probenarbeit an nur einem Wochenende, teils mit allen im Plenum, teils in Kleingruppen, wurden unter der Leitung der beiden Landesposaunenwarte Ulf Pankoke und Christian Fuchs sowie Christoph Sander technische Herausforderungen bewältigt und die abwechslungsreiche Werkauswahl mit musikalischer Perfektion einstudiert.

Landesjugenposaunenchor 2012Doch all die Arbeit hat sich erneut gelohnt, schließlich konnte am Sonntag das erarbeitete Repertoire  in Osnabrücks Marienkirche aufgeführt werden. Sichtlich begeistert waren auch die Zuhörer und die Presse, die mit „Landesjugendposaunenchor glänzt in Marien“ ihre Konzertkritik betitelte.

Trotz des Zeitdrucks musste nach vorne geschaut werden, so stehen schon im Sommer die nächsten beiden Konzerte auf dem Programm, die weniger Vorbereitungszeit mit sich bringen. Selbständige Vorbereitung ist also von Nöten. Als kleine Hilfestellung wurden alle Stücke für den Sommer schon einmal angespielt.

Der LaJuPo klingt hiernach sicher nach viel Arbeit, umso erstaunlicher mag es scheinen, dass in unserem Ensemble der Spaß an der Musik, aber auch in den nur wenigen Pausen niemals zu kurz kommt. So kann ich hoffentlich für alle sprechen und sagen, dass wir uns wieder tierisch darauf freuen, die nächsten Herausforderungen angehen, aber auch die tollen Menschen und immer wieder neu entstehenden Freundschaften nach einer „ewig langen Trennung“ endlich wiederzusehen zu können.

Torben Pannen, Osnabrück

Landesjugendposaunenchor 2012