Zwischen Sachsen und Venedig

Veranstaltung Hildesheim, 18. August 2018

Geistliche Musik von Johann Rosenmüller und Heinrich Schütz

Gli Scarlattisti präsentieren geistliche Kompositionen von zwei berühmten Komponisten der Barockzeit: Heinrich Schütz studierte bei G. Gabrieli und bringt um 1620 den „neuen Stil“ nach Dresden. Seine Psalmen Davids (1619) und seine Geistliche Chormusik (1648) sind Meilensteine der Musikgeschichte. Der hochbegabte Johann Rosenmüller flüchtet um 1655 aus Leipzig, um sich lange Zeit in San Marco (Venedig) als Posaunist zu verdingen. Er bringt am Ende seines Lebens italienisch geprägte Musik zurück in die Heimat, wo er in Wolfenbüttel noch kurze Zeit wirkt und 1684 stirbt. Rosenmüllers Musik übertrifft vieles, was in der Epoche zuvor entstanden ist an Glanz und Klarheit. Seine Kernsprüche von 1648 und 1652 werden den Kompositionen von Schütz gegenübergestellt.

Leitung: Jochen M. Arnold