Photo by Aaron Burden on Unsplash
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4. Advent mit Abendmahl

GOTTESDIENST ZEITGLEICH Vierter Advent, 20.12.2020, 10 Uhr

Glocken läuten · Kerze entzünden · Einstimmung

Auch im Advent 2020 soll es die Möglichkeit geben, in einer kleinen Hausgemeinde Gottesdienst zu feiern. Wir beten und hören Gottes Wort, wir singen und feiern, dass er uns besucht. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Vorfreude auf das nahe Fest der Geburt Jesu. Marias Loblied, das Magnificat, prägt ihn. Sogar Abendmahl feiern wir am 4. Advent gemeinsam. Getaufte Christen oder Christinnen dürfen das Sakrament in Zeiten einer Pandemie empfangen und weitergeben. Wer ganz allein zuhause ist, kann einen Freund oder eine Freundin anrufen, um sich gegenseitig die Worte der Einsetzung (unterstrichen) zuzusprechen. Alternativ bieten wir eine Audio-Datei zum Anhören der Einsetzungsworte an. So erklingt eine Stimme, die uns die Worte Jesu zusagt und uns zum Abendmahl einlädt.

Vorbereitung   

Deckt den Tisch. Vielleicht mit einer weißen Tischdecke. Sucht schönes Geschirr. Schneidet ein wenig Brot auf und öffnet eine Flasche Wein oder Traubensaft und stellt für jeden und jede ein Glas oder einen Becher hin.

Auf die Glocken vor Ort hören, oder auf die Glocken hier:

Eine Kerze / die Kerzen am Adventskranz entzünden

(laut für sich lesen oder eine*r in der Hausgemeinschaft liest vor)

Die Glocken läuten und rufen zum Gebet. Jesus sagt: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Wir sind versammelt. An unterschiedlichen Orten. Zur gleichen Zeit. Im Glauben.

Votum
Wir feiern in Gottes Namen. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Freut euch! Gott ist nah.
Jesus steht vor der Tür.
Gottes Geist führt uns zusammen.

1. Tochter Zion, freue dich,
jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir,
ja er kommt, der Friedefürst.
Tochter Zion, freue dich,
jauchze laut, Jerusalem!

2. Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewig Reich.
Hosianna in der Höh.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk.

3. Hosianna, Davids Sohn,
sei gegrüßet, König mild.
Ewig steht dein Friedensthron,
du, des ew‘gen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gegrüßet,  König mild.

T: Friedrich Heinrich Ranke 1826 M: Georg Friedrich Händel 1747

Tagesgebet

Jesus, du bist König im Himmel.
Von dort kommst du in unsere Welt.
Bitte komm auch in unser Leben.
Wir öffnen dir unser Herz.
Wenn du da bist, Jesus,
dann wohnt Gott bei uns.
Amen

Evangelium mit Versen aus Lukas 1, 26-55

Eines Tages kam der Engel Gabriel nach Nazareth.
Das ist eine Stadt in Galiläa im nördlichen Israel.
Er kam zu Maria. Sie war mit Josef verlobt.
Der Engel sprach:
Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!
Da erschrak Maria.
Aber der Engel sagte: Fürchte dich nicht, Maria.
Du hast  Gnade bei Gott gefunden. Gott schaut auf dich.
Du wirst schwanger werden.  Du wirst einen Sohn bekommen. Du sollst ihn Jesus nennen.

Jesus wird ein besonderer Mensch sein. Er ist der Sohn Gottes. Deshalb soll er „Sohn des Höchsten“ heißen. Gott wird ihn zum König machen. Jesus wird für immer König sein.

Maria sagte zu dem Engel: Wie ist das gemeint? Wie soll ich ein Kind bekommen? Ich habe doch noch keinen Mann.

Der Engel antwortete ihr und sagte: Der Heilige Geist wird dich umgeben. Die Kraft des Höchsten wird über dich kommen: Es wird sein wie der Schatten einer Wolke. Deshalb wird dein Sohn heilig sein. Man wird ihn Sohn Gottes nennen.
Bei Gott ist alles möglich.
Und Maria sagte: Ja. Gott will es so. Ich bin bereit.

Da ging der Engel weg.

(Vgl. ähnlich: Anne Gidion/ Jochen Arnold / Raute Martinsen (Hgg.), Leicht gesagt 22, Hannover ²2017, S. 28)

Magnificat, magnificat,
magnificat anima mea Dominum.
Magnificat, magnificat,
magnificat anima mea.

(dt: Meine Seele erhebt den Herren.)

Fortsetzung des Evangliums

Kurz danach machte sich Maria auf den Weg in die Berge.
Sie ging  zu Elisabeth.
Elisabeth war mit Maria verwandt.
Auch Elisabeth war schwanger.
Sie war sehr alt und sollte doch noch ein Kind bekommen.
Maria begrüßte Elisabeth.
Elisabeth spürte: Auch Maria wird ein Kind bekommen.
Denn ihr Kind bewegte sich kräftig im Bauch.
Da rief sie laut und begeistert:
Maria! Du bist gesegnet von Gott.
Dein Kind wird ein besonderes Kind sein: der Sohn Gottes.

Magnificat, magnificat,
magnificat anima mea Dominum.
Magnificat, magnificat,
magnificat anima mea.

Fortsetzung des Evangeliums (Magnificat der Maria, Teil I)

Da fing Maria an zu singen mit den Worten:
Meine Seele lobt Gott. Denn er ist groß.
Ich denke an Gott und freue mich. Denn er hilft mir.
Ich bin ein kleiner Mensch. Doch der große Gott schaut auf mich.
Alle Menschen werden sagen: Gott hat Maria groß gemacht.
Gott ist heilig. Gott hat Macht.

Magnificat, magnificat,
magnificat anima mea Dominum.
Magnificat, magnificat,
magnificat anima mea.

(Magnificat, Teil II)

Alle Menschen können Gott bitten. Ihnen ist er nahe.
Gott hat Kraft. Eingebildete Menschen müssen Angst haben.
Gott stürzt die Mächtigen vom Thron. Und die Kleinen wird er groß machen.
Gott beschenkt die Hungrigen. Die Reichen schickt er mit leeren Händen fort.
Gott kümmert sich um sein Volk Israel. Er hat es vor langer Zeit Abraham versprochen.

Mit dir, Maria, singen wir von Gottes Heil in unsrer Zeit.
Uns trägt die Hoffnung, die du trugst,
es kommt der Tag, der uns befreit.

Hell strahlt dein Licht durch jede Nacht:
„Ich preise Gott, Magnificat!
Himmel und Erd hat er gemacht,
mein Gott, der mich erhoben hat.“

Mit dir, Maria, singen wir von Gottes Heil in unsrer Zeit.
Uns trägt die Hoffnung, die du trugst,
es kommt der Tag, der uns befreit.

Du weißt um Tränen, Kreuz und Leid,
du weißt, was Menschen beugt und biegt.
Doch du besingst den, der befreit,
weißt, dass das Leben letztlich siegt.

Mit dir, Maria, singen wir von Gottes Heil in unsrer Zeit.
Uns trägt die Hoffnung, die du trugst,
es kommt der Tag, der uns befreit.

Dein Jubel steckt auch heute an,
österlich klingt er, Ton um Ton:
Großes hat Gott an dir getan,
Großes wirkt unter uns dein Sohn.

Predigt zu Lukas 1 und 1. Mose 18

Nein, Maria hatte kein Date.
Sie kannte den unbekannten Boten weder aus sozialen Netzwerken noch persönlich.
Er kam einfach so vorbei. Schneite eben mal rein.
Und dann brachte er ihr eine Nachricht, die ihr Leben kräftig durchgemischt hat.
„Du hast Gnade bei Gott gefunden,
du wirst einen Sohn bekommen“, sagt der Engel.
Ein großes Wort ist das: Gnade.
Man könnte auch sagen: Nähe. Es schaut jemand nach mir.
Ich bin nicht allein. Jemand ist für mich da.

Dein Engel zu Besuch. Welch ein Wagnis, so etwas zu erzählen.
Aber manchmal wünsche ich mir das.
Ich hätte so viele Fragen.
Ich würde so gerne mehr wissen über die Welt.
Warum manchmal unsere Wünsche und Gebete „unerhört“ bleiben….

Wie war das bei Abraham und Sara?
In hohem Alter hatten sie ihr Leben noch einmal komplett umgekrempelt.
Sie sind – würden wir heute sagen – ausgewandert.
Aus Ur in Chaldäa, dem heutigen Irak, ins ferne Kanaan.
Das ist im heutigen Palästina bzw. Israel.
Abraham hatte eine Stimme gehört,
einen Befehl und ein Versprechen von Gott.
Geh, mach dich auf. Ich will bei dir sein.
Ich will dich zum großen Volk machen.
Du sollst ein Segen sein für viele Menschen.

Das haben sie dann auch miteinander erlebt.
Abraham und Sara, ihre Verwandten und ihre Mägde und Knechte.
Sie wurden reich an Gütern, besaßen große Schafherden.
Sie sind miteinander alt geworden,
haben manches Abenteuer durchgestanden.
Für viele andere Menschen waren sie Freund und Freundin,
Licht und Segen. Vorbild im Glauben.
Ein Wunsch ist für sie  allerdings offen geblieben.
Gemeinsame Kinder haben sie nicht bekommen.
Das war ihr letzter Wunsch.
Sie hatten ihn aufgegeben.

Gottes Versprechen beim Auszug war nicht in Erfüllung gegangen.
– er hatte es sich wohl anders überlegt.
Hier beginnt unsere Geschichte.
Hoffnung für ALLE

Abraham wohnte bei den Eichen von Mamre. Da erschien ihm der HERR wieder. Es war um die heißeste Zeit des Tages, und Abraham saß gerade am Eingang seines Zeltes. Als er aufblickte, bemerkte er plötzlich drei Männer, die ganz in der Nähe standen. Sofort sprang er auf, lief zu ihnen hinüber, verneigte sich bis zur Erde und bat: »Habe ich Gnade gefunden vor deinen Augen, dann geh nicht einfach weiter! Ich lasse Wasser holen für eure Füße, ruht euch solange unter dem Baum aus; ich sorge für das Essen, damit ihr gestärkt weitergehen könnt! Ihr sollt nicht umsonst bei mir vorbeigekommen sein!« »Einverstanden«, sagten die drei, »tu, was du dir vorgenommen hast!« Abraham lief ins Zelt zurück und rief Sara zu: »Schnell! Nimm 15 Kilo vom besten Mehl, das wir haben, rühr einen Teig an und backe Fladenbrote!« Er lief weiter zu seiner Rinderherde, wählte ein zartes, gesundes Kalb aus und befahl seinem Knecht, es so schnell wie möglich zuzubereiten. Den fertigen Braten bot er dann seinen Gästen mit Sauerrahm und Milch an. Sie saßen im Schatten des Baums, und während sie aßen, stand Abraham daneben und bediente sie. »Wo ist denn deine Frau Sara?«, fragten sie ihn. »Hier im Zelt«, antwortete Abraham. Da sagte einer der Männer: »Glaub mir, nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu euch, und dann wird Sara einen Sohn haben.« Sara stand hinter ihnen im Zelteingang und lauschte. Sie lachte heimlich. Denn Abraham und sie waren beide hochbetagt, und Sara konnte gar keine Kinder mehr bekommen. Darum dachte sie: »Ich bin alt und verbraucht, und meinem Mann geht es genauso. Wir werden uns wohl nie mehr über ein Kind freuen können. Nein, die Zeiten sind längst vorbei!«  Da sagte der HERR zu Abraham: »Warum lacht Sara? Warum zweifelt sie an meinen Worten, dass sie noch ein Kind bekommen wird? Für mich ist nichts unmöglich! Nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu euch – dann wird Sara einen Sohn haben.«

Wie bei Maria kommt Gott unangemeldet.
Eigentlich ist Mittagszeit - Siesta….
Vielleicht sind Sara und Abraham zwischenzeitlich mal weggeschlummert.
Doch dann, ja dann kommen sie einfach so vorbei.
Gleich zu dritt.
Wer sie sind und warum gerade drei? Das bleibt offen.
Aber Gott selbst ist es, der da kommt, sagt die Bibel.
Gott selbst in Gestalt von Menschen.

Abraham ist auf einmal hellwach.
„Schenke mir deine Aufmerksamkeit!“
Er spürt, jetzt passiert etwas
Er lädt die drei Männer ein.
Und Gott lässt sich einladen.
Sie bleiben zum Essen und Trinken.
Sara und Abraham fahren alles auf, was sie bieten können.
Es kann ihnen nicht schnell genug gehen.
Gastfreundschaft ist etwas Wunderbares.
Ich verstehe das so:
Wer Fremde in sein Haus lässt und bewirtet,
der darf damit rechnen, dass Gott bei ihm einkehrt.

Was verbindet die Geschichte von Maria mit der von Sara (und Abraham)?
Es geht um das Kinderkriegen und was Gott damit zu tun hat.
Maria war schrecklich jung
und Sara viel zu alt, um Kinder zu bekommen.
In beiden Fällen, sagt die Bibel, geschieht ein biologisches Wunder.
Wir müssen das nicht erklären.
Die Botschaft ist in beiden Fällen klar:
Gott tut große Dinge.
Gott kann auch heute Dinge tun, die Menschen für unmöglich halten.
In beiden Fällen schaut Gott Menschen an.
Gott wendet sich besonders den Frauen zu.
Sie hatten damals wenig zu bestimmen.
Aber Gott möchte mit ihnen Geschichte schreiben.
Mit der blutjungen, unschuldigen Maria.
Und der alten, ehemals bildschönen Sara.
Sie hatte sich damit abgefunden, dass das Thema Kinder „durch“ ist.
Deshalb fängt sie an zu lachen.
Maria dagegen fürchtet sich.
Ein uneheliches Kind war damals eine Schande.

Die beiden großen Frauen der Bibel.
Was verbindet sie?
Ihre Emotion! Maria erschrickt und lässt sich vom Engel sagen:
Fürchte dich nicht.
Darauf willigt sie ein, wahrscheinlich immer noch mit Herzklopfen.

Sara lacht und versteckt sich.
Ein ungläubiges Lachen.
Das Ganze ist ihr peinlich.
Sie schämt sich. Eine ganz eigenartige Gefühlslage.
Und Gott sieht das.
Und hält sein Versprechen.
Gegenüber der zweifelnden Sara und der glaubenden Maria.
Übers Jahr sollst du einen Sohn haben.
Beide Frauen erfahren:
Gott redet nicht nur, er handelt auch.
Sie spüren es am eigenen Leib.

Eine Wendung kommt in beiden Geschichten vor:
Abraham sagt: „Habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden, dann geh nicht vorbei“.
Er formuliert das als Bitte.
Und Maria hört diese Worte aus dem Mund des Engels als Zuspruch:
Ja!! Du hast Gnade gefunden in den Augen Gottes.

Das ist für mich Advent. Gottes Gnade kommt in mein Leben.
Ein neuer Anfang wird mir geschenkt.
Wie ein Kind, das im Mutterleib entsteht.
Geplant oder nicht geplant.
Aber in jedem Fall ein Geschenk Gottes
Ein wenig bang, aber hoffnungsvoll schaue ich deshalb nach vorne.

Geht nicht – gibt’s bei Gott nicht.

In allem, was wir mit Corona erleben mussten, zieht sich diese Erfahrung für mich durch das vergangene Jahr.

Und lässt mich nun auch auf Weihnachten sehen, dem ich mit gemischten Gefühlen entgegen gehe.

Refrain:
Du bist ein Gott, der mich anschaut.
Du bist die Liebe, die Würde gibt.
Du bist ein Gott, der mich anschaut,
du bist die Mutter, die liebt.

1. Dein Engel ruft mich, da wo ich bin:
„Wo kommst du her und wo willst du hin?“
Geflohen aus Not in die Einsamkeit,
durchkreuzt sein Wort meine Wüstenzeit.

2. Zärtlicher Klang, du bist nicht allein,
Hoffnung keimt auf und Leben wird sein.
„Gott hört“ – so beginnt meine Zuversicht.
Die Sorge bleibt, doch bedroht mich nicht.

3. Schauender Gott, wo findest du mich?
Hörender Gott, wie höre ich dich?
Durch all meine Fragen gehst du mir nach
Und hältst behutsam die Sehnsucht wach

Fürbitten

Gott. Wir sind verbunden. Als Menschen mit Menschen.
Als Glaubende miteinander. Als Glaubende und Menschen mit Dir.
Wir bringen Dir unsere Gedanken, unser Danken und unser Sorgen.
Heute.

Stille

Wir denken an alle, die wir lieben. Was tun sie gerade?

Stille.

Wir denken an alle, die in diesen Zeiten noch einsamer sind.

Stille.

Wir denken an alle Kranken. Und an alle Kranken in Krankenhäusern, die keinen Besuch haben können.

Stille.

Wir denken an alle, die helfen. Sie setzen sich und ihre Kraft und ihre Gaben ein füreinander.

Stille.

Schauender Gott!
Wir sind Deine Menschen. Wir sind miteinander verbunden.
Atmen die Luft Deiner Schöpfung.
Beten zu Dir in allem, was ist.
Höre uns.

Abendmahl

Refrain: Komm, sagt es allen weiter,
ruf es in jedes Haus hinein!
Komm, sag es allen weiter:
Gott selber lädt uns ein.

1. Sein Haus hat offne Türen,
er ruft uns in Geduld,
will alle zu sich führen,
auch die in Not und Schuld.

2. Wir haben sein Versprechen:
Er nimmt sich für uns Zeit,
wird selbst das Brot uns brechen,
kommt alles ist bereit.

3. Zu jedem will er kommen,
der Herr in Brot und Wein.
Und wer ihn aufgenommen,
wird selber Bote sein.

Abendmahlsgebet
Wir preisen dich, Gott.
Du besuchst Menschen und isst mit ihnen.
Du hast dich zu Sara und Abraham an den Tisch gesetzt.
Und wir dürfen an deinen Tisch kommen.
Du hast Sara und  Maria einen Sohn versprochen
Und Wort gehalten.
Wir danken dir, dass du uns ansiehst,
und singen dein Lob:

 

Heilig, heilig, heilig,
von Herzen sei dir Ehre!
Von Herzen bete ich dich an.
Heilig bist du Gott.
 
Heilig, heilig, heilig,
von Herzen sei dir Ehre!
Von Herzen bete ich dich an.
Heilig bist du Gott.

Ja, du bist heilig, großer Gott.
Deshalb kommen wir hier zusammen.
Wir feiern mit allen, die zu dir gehören, dein Versprechen.
Dass du kommen willst und uns besuchst.
So warten wir auf deinen Sohn Jesus.
 
Und bitten dich:
Lass deinen Geist auf diese Gaben kommen.
Er macht sie heilig.
Dann ist Jesus schon jetzt bei uns.
In Brot und Wein (Saft).
Er wird in unserer Mitte sein.
Amen.

Einsetzungsworte

Beim Abendmahl mit seinen Freunden nahm Jesus das Brot.
Er dankte Gott dafür.
Er brach das Brot und gab es ihnen.
Dazu sagte er:
Nehmt und esst alle davon:
Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.

Genauso nahm er nach dem Essen den Becher.
Er dankte Gott.
Und er gab ihn seinen Freunden.
Dazu sagte er:
Nehmt und trinkt alle daraus:
Das ist der Kelch des neuen Bundes.
Ich gebe mein Leben für euch
zur Vergebung der Sünden.
Tut das immer wieder.
Erinnert euch an mich

Jesus hat uns gesagt, wie wir beten können.
Deshalb breiten wir unsere Arme aus und beten:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Christus, Antlitz Gottes, der du siehst, was uns beschämt,
Christus, Weisheit Gottes, der umfasst, was uns zerreißt,
erbarm dich unser.
Christus, Heiland Gottes, der du löst, was uns bedängt,
gib uns deinen Frieden,
gib uns deinen Frieden.

Jesus Christus ist für uns Mensch geworden.
Er hat mit vielen Menschen gegessen und getrunken.
Niemand hat er weggeschickt.
Er ist gestorben und auferstanden. Er kommt in Herrlichkeit.

Schmeckt und seht, wie freundlich Gott ist

Wir teilen die Gaben aus mit den Spendeworten
Nimm und iss vom Brot des Lebens.
Nimm und trink vom Kelch des Heils.

(Gesungenes) Gebet nach dem Abendmahl
Danket dem Herrn,
denn er ist sehr freundlich.
Seine Güt und Wahrheit
währet ewiglich.

Seht, die gute Zeit ist nah,
Gott kommt auf die Erde.
Kommt und ist für alle da,
kommt, dass Friede werde. Kommt, dass Friede werde.

Hirt und König, Groß und Klein,
Kranke und Gesunde,
Arme, Reiche, lädt er ein,
freut euch auf die Stunde. Freut euch auf die Stunde.

Geh behütet und gesegnet in die weihnachtliche Zeit.
Gott ist bei dir.

Segen
Gott segne dich und behüte dich.
Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

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