Zum 1. Januar 2026 hat die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers einen neuen Fachbereich Popularmusik eingerichtet, um alle Bereiche der kirchlichen Popularmusik unter einem Dach zu bündeln. Dazu gehören unter anderem die Pop-, Gospel- und Jazzchorarbeit mit der Gospelkirche Hannover, das landeskirchliche Popkantorat und das Netzwerk Popularmusik (net.p). Die Online-Fortbildungsplattform Soul Play und alle Aktivitäten rund um die Pop-D- und C-Ausbildung werden ebenfalls im neuen Fachbereich zusammengeführt.
Ziel des neuen Fachbereichs Popularmusik ist es, die vielfältigen Aktivitäten in diesem Bereich noch enger zu koordinieren und strategisch weiterzuentwickeln. So sollen Aus- und Fortbildungsangebote optimiert und die Qualität in Bands, Chören und musikalischen Projekten weiter gesteigert werden. Darüber hinaus soll Popularmusik als fest verankertes Element in Kirche, Bildung und Gemeinde gestärkt werden. Durch eine enge Verzahnung mit regionalen Akteur:innen und den Popkantor:innen der Landeskirche wird sichergestellt, dass lokale Initiativen weiterhin Unterstützung finden und landeskirchenweit miteinander vernetzt bleiben.
"Der neue Fachbereich fügt sich hervorragend in die Überlegungen rund um den Zukunftsprozess der Landeskirche und in die strategische Weiterentwicklung der Kirchenmusik (Kirchenmusikentwicklungsplan) ein. Er steht für eine vielfältige, zukunftsorientierte Musikarbeit – mit dem klaren Ziel, Popularmusik fest in einer mehrstimmigen Kirchenmusik der Zukunft zu verankern", so Jan Meyer, Leiter des Fachbereichs.