Formate zur liturgischen Sprache
Wie finde ich meine eigene Stimme in der Verkündigung? Welche Resonanzen erzeugen Worte, die ich finde? Auf welche Weise ist Sprache wirksam? Wie erzähle ich glaubwürdig von dem, was meine Grammatik des Glaubens ist?
Im Portfolio der Veranstaltungen des Zentrums für Gottesdienst und Kirchenmusik finden sich regelmäßig Werkstattformate, in denen wir miteinander Worte finden, der eigenen Sprache auf die Spur kommen und Stimmigkeit für Formen der Verkündigung suchen. So finden jährlich Formate zu Ostern (mal analog, mal digital) und Weihnachten (jährlich zwischen Ewigkeitssonntag und 1. Advent in Kooperation mit dem Pastoralkolleg) statt, in denen Verkündigende miteinander auf Impulse hin schreiben, Entwickeltes in Resonanz und kollegialen Austausch bringen und mit neuen Ideen, Fährten, Ansätzen oder ganzen Predigten wieder nach Hause fahren.
Nicht nur in Bezug auf Predigt schauen wir in unseren Werkstätten auf wirksame Sprache, wir nehmen auch die liturgische Sprache in den Blick. Im Programm des Michaeliskloster finden sich jährlich Schwerpunktveranstaltungen, die die Rolle der Stille in den Mittelpunkt stellen oder den Bezug zu Poesie oder Musik und Wort miteinander in Beziehung setzen - in diesem Jahr laden wir im Dezember zu einer Kreativwerkstatt “Sprache des Gebets” mit der Lyrikerin Nora Gomringer ein.