Wenn Gott ein DJ ist, welche Musik legt Gott dann auf?
Meyer: Ich glaube, Gott legt nicht immer das auf, was ich unbedingt hören möchte, aber sicherlich das, was mir gut tut. Und Gott gönnt uns in all dieser Musik auch Pausen und legt sicherlich auch mal Musik mit schiefen Tönen auf, denn auch die haben bei Gott Platz.
Warum lohnt es sich, das Buch zu lesen?
Meyer: Das Buch ist ein Sammelsurium, ein großartiger Steinbruch: einmal mit ganz konkreten Gebeten, liturgischen Bausteinen zu Popsongs; dann ein Teil mit ganz viel Theorie, was brauchen wir für gute Pop-Gottesdienste und dann gibt es ganz konkrete Entwürfe, aus denen man sich Dinge rauspicken kann: Schlager-Gottesdienst, Rave-Gottesdienst, Metal-Gottesdienst, also eine ganze Bandbreite an Material.
Wie kam es denn zur Entstehung des Buches?
Meyer: Vor ungefähr zwei Jahren habe ich geplant, dieses Buch zu schreiben, God is a DJ, zu Popgottesdiensten, und habe mich dann an unseren Hausverlag, das Michaelisklosters, gewandt. Und Jan Simovic hat parallel das Gleiche getan. Davon haben wir Kenntnis gehabt, also haben wir gesagt: Dann geben wir doch zusammen ein Buch raus!
Zum Abschluss: Welcher Popsong darf in einem Gottesdienst nicht fehlen?
Meyer: Ich glaube, es gibt nicht den Popsong für den Gottesdienst, sondern in der Vielfalt der Gottesdienste gibt es eine so krass große Landschaft von Popmusik, die toll ist und geeignet für Pop-Gottesdienste. Also schaut, was ihr mögt und feiert damit Gottesdienst.